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Fünftes Remis in Folge

Derbyzeit - SV Frisia Loga gegen VfL Germania Leer - 16.05.2018 - 3:3 - Bild: Jens Doden / jensdoden.de Bild: Jens Doden / jensdoden.de

 

Maguru Brüder sorgen für Frust im Stadt-Derby.

Text von Helmut Borgmann und Sören Siemens (OZ)

Weil die Brüder noch zwei Treffer erzielten, durfte Germania Leer im Derby der Fußball-Bezirksliga am 16.05. nach einem 1:3-Rückstand noch ein 3:3 bejubeln. Für unsere Mannschaft war es das Remis in Folge. "Das ist sehr ärgerlich. Schon gegen Weener haben wir 2:0 geführt. Wir müssen cleverer werden", äußerte sich Trainer Timo Reitmeyer.

Die Partie begann mit einem Paukenschlag: Nach einem Germania-Handspiel schlug Frisia-Kapitän Jannes Galenski den Ball vor das Gäste-Tor und fand den Kopf von Tobias Timpe. Der köpfte aus fünf Metern das 1:0 nach drei Minuten. Danach hatte der Gastgeber auch einige Minuten Oberwasser und durch Jannik Swieter eine weitere Möglichkeit (14.). Dann fand aber auch Germanie besser ins Spiel. Einen Tag, nachdem die Kürzungen für die Mannschaft und ein möglicher "Ausverkauf" öffentlich geworden waren, präsentierte sich Germania sehr engagiert. Die große Chance zum Ausgleich besaß Jan-Hendrik Westermann. Aber sein Heber über Frisia-Keeper Malte Behrens landete nicht im Tor, sondern Zentimeter neben dem Pfosten. Nach dem Wechsel nahm die Partie dann so richtig Fahrt auf. Maik Nirwing traf mit einem sehenswerten Freistoß aus 18 Metern zum 1:1 (52.), das aber nur zwei Minuten Bestand hatte: Denn Janek Freudenberg traf aus 16 Metern zum 2:1 für Loga. Kurz darauf wurde auch Mesut Sürer auf die Reise geschickt und schoss zum 3:1 ein (58.). Nach einem Fehlpass in der Abwehr schnappte sich Enock Maguru das Leder, ließ zwei Gegenspieler stehen und erzielte das 3:2 (63.).

Die Partie blieb unterhaltsam. So hätten die Gastgeber fast das 4:2 bejubelt. Aber der Nachschuss von Sürer nach einem Freistoß landete an der Latte (76.). So war der Schlussakt im Stadtduell den Gästen vorbehalten. Nach einem Freistoß von Onno Janßen und einer Kopfballvorlage von Nirwing nickte Philip Maguru zum 3:3 ein (84.). "Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft, die eine große Moral gezeigt und die vielen Nackenschläge der vergangenen Wochen gut weggesteckt hat", sagte Leer-Trainer Michael Zuidema.

Loga: Behrens; Siems, Timpe, M. Sürer (80. Schulz), Galenski, Petras, Freudenberg, Swieter, Koning, Zeneli, Dieken.

Leer: Kuhlmann; Dirks, Janßen, E. Maguru, Westermann (80. Kone), Schrock-Opitz (18. Zimmermann), Nirwing, Koets, Bruns (75. Kaßmann), P. Maguru, Jauken.

Tore: 1:0 Timpe (3.), 1:1 Nirwing (52.), 2:1 Freudeberg (54.), 3:1 M. Sürer (58.), 3:2 E, Maguru (63.), 3:3 P. Maguru (84.).

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